
Der Traditionsverein in Speyer seit 1919
DER Speyerer Traditionsverein FV Speyer hat glorreichere Jahre als zuletzt gesehen. In den 50er des vorigen Jahrhunderts spielten die Blau-Weißen auf ihrem "Roßsprung" vor 15.000 Zuschauern gegen so namhafte Konkurrenten wie den FCK mit den Walter-Brüdern Ottmar und Fritz.
Heute kickt der FV Speyer, der vor zwei Jahren kurz vor dem Konkurs stand, in der Bezirksliga Vorderpfalz. Mit dem rumänischen Trainer Sorin Radu und einer erfolgshungrigen Mannschaft will der FVS in den kommenden Jahren an ruhmreiche Zeiten anknüpfen.
Das gesamte Anwesen der ehemaligen „Walz`schen Ziegelei“, Wormser Landstraße/ Viehtriftstraße, das in den Inflationstagen 1923 in den Konkurs geriet, konnte damals vom FV Speyer käuflich erworben werden. Dem Sportplatz gab man den Namen „Roßsprung“.
Der Aufstieg von der Landesliga Vorderpfalz in die zweite Division „Südwest“ machte es erforderlich, in dieser Leistungsklasse auf einem Rasenplatz zu spielen. Dieser wurde aus dem vorhandenen Sandacker 1951 angelegt. Mannschaften wie die „Walter-Elf“ die „Neuendorfer“ aus Koblenz, die „Saarbrücker“, ‚‚die Malstadter“, mit ihren Nationalspielern, Neunkirchen, Pirmasens, die Wormaten aus Worms usw. brachten damals hervorragenden Fußball an den „Roßsprung“.
Ein Novum jener Tage war, dass der DFB gestattete, dass auch der Damenfußball in Speyer, wie auch überall in der BRD, seinen Einzug halten konnte. Im April 1970 gab er „Grünes Licht“ für diese Sportart und schon Mitte Mai 1971 beteiligte sich die erste FVS-Damenfußballmannschft an den Punktspielen Ihrer Klasse, in der 12 Vereine etabliert waren.




