Das Altpörtel dominiert das westliche Ende der Maximilianstraße und den Postplatz. Der höchste Turm der ehemaligen Stadtbefestigung ist eines der wenigen Bauwerke, die den verheerenden Stadtbrand im Jahr 1689 überstanden haben. Die Mauern beiderseits der Durchfahrt stammen von einem Tor, das anno 1176 urkundlich genannt wird.
Um 1230 wird mit dem Bau des Altpörtels begonnen, im frühen 16. Jahrhundert lässt der Stadtrat den Turm auf 30 Meter erhöhen, die Zinnen werden durch die Säulengalerie ersetzt, der Turm erhielt sein erstes Dach, das dem heutigen entsprach, jedoch niedriger war.
Der "Haupteingang" der Freien Reichsstadt Speyer erlebte mehrere Umbauphasen. Die großen Fenster zur City sind neuzeitlich, die Stockwerke wurden mehrfach verändert. Mehrere Schießscharten sind erhalten geblieben. In den Mauern links und rechts der Durchfahrt und im Bereich des ersten Obergeschosses befanden sich Gefängniszellen. Zwar wurden im Altpörtel einst die "Instrumente" (Folterwerkzeuge) und das Richtschwert aufbewahrt, aber eine Folterkammer gab es in diesem Turm nie.
Vom Altpörtel beobachteten die Turmwächter, bzw. die Stadtwächter die gesamte Umgebung Speyers, die aus militärischen Sicherheitsgründen kaum bewaldet und wenig bebaut war - die Dörfer um Speyer waren sehr viel kleiner als heutzutage. Die Straße neben dem Altpörtel, die Postplatz und Maximilianstraße verbindet, konnte nach dem Abbruch einer Stadtmauer angelegt werden.
Im ersten OG informieren Bildtafeln über die Stadtbefestigung. In diesem Raum hängen eine rund 700 Jahre alte Kirchturmglocke sowie eine rund 150 Jahre alte Feuer- und Sturmglocke. Für besondere Anlässe wurde ein Sitzungs- und Empfangszimmer mit einer kleinen Küche eingerichtet. In einem weiteren Stockwerk steht das Uhrwerk einer Turmuhr aus dem 18. Jahrhundert. Hier finden hin und wieder Kunstausstellungen statt. Die letzten Stufen führen zur Besuchergalerie. Vom Altpörtel hat man einen herrlichen Blick über die Stadt nach Osten in den Odenwald und nach Westen in den Pfälzerwald. Während des Weihnachtsmarktes lädt die Geschäftswelt zwei Mal zu einem feurigen Schauspiel ein: "Altpörtel in Flammen".
Der "Haupteingang" der Freien Reichsstadt Speyer erlebte mehrere Umbauphasen. Die großen Fenster zur City sind neuzeitlich, die Stockwerke wurden mehrfach verändert. Mehrere Schießscharten sind erhalten geblieben. In den Mauern links und rechts der Durchfahrt und im Bereich des ersten Obergeschosses befanden sich Gefängniszellen. Zwar wurden im Altpörtel einst die "Instrumente" (Folterwerkzeuge) und das Richtschwert aufbewahrt, aber eine Folterkammer gab es in diesem Turm nie. Vom Altpörtel beobachteten die Turmwächter, bzw. die Stadtwächter die gesamte Umgebung Speyers, die aus militärischen Sicherheitsgründen kaum bewaldet und wenig bebaut war - die Dörfer um Speyer waren sehr viel kleiner als heutzutage. Die Straße neben dem Altpörtel, die Postplatz und Maximilianstraße verbindet, konnte nach dem Abbruch einer Stadtmauer angelegt werden.
Im ersten OG informieren Bildtafeln über die Stadtbefestigung. In diesem Raum hängen eine rund 700 Jahre alte Kirchturmglocke sowie eine rund 150 Jahre alte Feuer- und Sturmglocke. Für besondere Anlässe wurde ein Sitzungs- und Empfangszimmer mit einer kleinen Küche eingerichtet. In einem weiteren Stockwerk steht das Uhrwerk einer Turmuhr aus dem 18. Jahrhundert. Hier finden hin und wieder Kunstausstellungen statt. Die letzten Stufen führen zur Besuchergalerie. Vom Altpörtel hat man einen herrlichen Blick über die Stadt nach Osten in den Odenwald und nach Westen in den Pfälzerwald. Während des Weihnachtsmarktes lädt die Geschäftswelt zwei Mal zu einem feurigen Schauspiel ein: "Altpörtel in Flammen".




