Speyer-Erleben

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Sehenswürdigkeiten

Speyerer Altpörtel

Speyerer Altpörtel

Das Altpörtel dominiert das westliche Ende der Maximilianstraße und den Postplatz. Der höchste Turm der ehemaligen Stadtbefestigung ist eines der wenigen Bauwerke, die den verheerenden Stadtbrand im Jahr 1689 überstanden haben. Die Mauern beiderseits der Durchfahrt stammen von einem Tor, das anno 1176 urkundlich genannt wird.

Um 1230 wird mit dem Bau des Altpörtels begonnen, im frühen 16. Jahrhundert lässt der Stadtrat den Turm auf 30 Meter erhöhen, die Zinnen werden durch die Säulengalerie ersetzt, der Turm erhielt sein erstes Dach, das dem heutigen entsprach, jedoch niedriger war.

Öffnungszeiten: 1. April bis 2. November - werktags von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertags von 10 bis 17 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann das Altpörtel nur mit einer Stadtführung besichtigt werden.

 

Die Maximilianstraße

Die Maximilianstraße

Die Speyerer nennen sie "Die Stadt", "Hauptschdrooß" und neuerdings auch "Die Max". Entstanden ist diese Straße aus dem Dom- und Marktplatz im Zusammenhang mit dem Bau des Domes. Im Laufe des 12. Jahrhunderts erreichte der Ausbau nach Westen den Standort des Altpörtels. In früheren Zeiten war die Maximilianstraße doppelt so breit als heute. Sie war ein riesengroßes Marktzentrum, ein Umschlagplatz vor allem für den Handel mit Pfälzer Wein. Der Stadtkanal floss früher offen durch die Innenstadt. Seit dem Bau von Geschäftshäusern mitten auf dem Markt, fließt der Kanal unter diesen Häusern hindurch. Im Katastrophenjahr 1689 brannte die mittelalterliche Freie Reichsstadt nieder. Die heute ältesten Häuser stammen deswegen aus den Jahren des Wiederaufbaus, aus dem frühen 18. Jahrhundert.

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Der Jakobus-Pilger

Der Jakobus-Pilger

Die Bronzeplastik des Münchener Künstlers Martin Mayer steht für alle Menschen, die von Speyer nach Santiago de Compostela, dem drittwichtigsten christlichen Wallfahrtsort, marschiert sind.

(bb)

Kapelle "Unsere Liebe Frau"

Die ehemalige Friedhofkapelle wurde in den Jahren 1515 und 1516 erbaut. Von 1502 bis 1881 waren der Adenauerpark und der Friedhof des Domkapitels sowie der Standort der Kirche St. Benrhard der erste öffentliche Friedhof der Stadt Speyer.

Die Kapelle wurde mehrfach beschädigt, verwüstet und baulich verändert. Original erhalten sind der Chor-/Altarraum und der gotische Bogen zwischen Langhaus und Chor. Die Mauern des Langhauses sind z. T. erneuert. Die Chorfenster stammen vom Künstler Müller-Landau (1960er Jahre). In der Kapelle befinden sind Grabdenkmäler vom ehemaligen Friedhof.

Außen an der Südwand ist das schwer beschädigte Kunstwerk "Die Gefangennahme Jesu" angebracht.
In den Monaten Juni, Juli und August finden in der Kapelle Serenadenkonzerte statt. Tickets gibt es in der Tourist-Information (Maximilianstraße 13), keine Abendkasse!

Besichtigung sind nur bei öffentlich bekanntgegebenen Führungen möglich.

(bb)

Die Dreifaltigkeitskirche (1701-1717)

Die Dreifaltigkeitskirche (1701-1717)

Die im Zweiten Weltkrieg zerbombte Katharinenkirche zu Frankfurt/Main ist das Vorbild der Dreifaltigkeitskirche.

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Via Triumphalis mit alter Münze Dom bei Nacht Maximilianstrasse bei NachtMuseum 
Bilder: Speyer bei Nacht von Michael Paul/Dudenhofen

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